Mai 2021 – Verteidigung gegen den Vorwurf des Landfriedensbruches

Hiermit laden wir Sie herzlich ein zu der Fortbildungsveranstaltung
„Verteidigung gegen den Vorwurf des Landfriedensbruches“
Referentin: Dr. Anna Luczak, Berlin
am Freitag, den 28.05.2021 | 16:00 – 19:00 Uhr
(2,5 Stunden Seminarzeit gem. FAO)
ONLINE-Fortbildung

Die strafrechtliche Verfolgung missliebiger politischer Versammlungsgeschehen erfolgt seit 1871 oft mit dem Vorwurf des Landfriedensbruches. Ein altertümlicher Begriff, den der Gesetzgeber als gewalttätiges Handeln aus einer unfriedlichen Menschenmenge heraus mit vereinten Kräften beschreibt. In der Fortbildung wird die Rechtsprechung zu diesen Tatbestandsmerkmalen dargelegt, wobei ein Schwerpunkt auf die jüngsten Versuche der Staatsanwaltschaften, das Mitlaufen in unfriedlich werdenden Demonstrationen hierunter zu subsumieren, gelegt wird. Sodann werden Verteidigungsstrategien erörtert und diskutiert. Besonders häufig sind in Verfahren wegen des Vorwurfs des Landfriedensbruchs zudem Berufszeug:innen das wichtigste Beweismittel, sodass auch auf deren Aussagen und weiteren polizeilichen Beweismitteln wie Videos ein Fokus liegen wird.

Die Fortbildung erfolgt in Kooperation mit dem Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein e. V.

Weiter Informationen zum Seminar und zur Anmeldung finden Sie hier 

Im Anschluss zur Fortbildung findet eine Podiumsdiskussion zum Thema „Landfriedensbruch oder Demokratiebruch?“ mit den Referenten Gabriele Heinecke, Dr. Dr. Peter Ullrich und Dr. Oliver Harry Gerson statt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier

Geschrieben am 1. Mai 2021 von RA Patrick Welke